Aktuelle Tests der Zeitschrift Finanztest 7/2009
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Finanztest 07/2009: Berufsunfähigkeitsversicherung
Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 07/2009 erneut Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen mit einer Monatsrente von 1.000 Euro und einer Todesfallsumme von 50.000 Euro getestet. Die erzielten Überschüsse wurden zur Reduzierung des Beitrags verwendet.
Die bewerteten Kriterien:
- Das Versicherungsunternehmen verzichtet – altersunabhängig – bei Berufsunfähigkeit darauf, den Kunden auf einen anderen Beruf zu verweisen.
- Die Berufsunfähigkeit wird vom Versicherer anerkannt, wenn ein Arzt sie für „voraussichtlich sechs Monate“ prognostiziert.
- Falls sich nicht sofort feststellen lässt, ob ein Patient berufsunfähig bleibt, warten die Versicherer zunächst sechs Monate mit der Rentenzahlung. Wird weitere Berufsunfähigkeit attestiert, zahlen sie rückwirkend ab Beginn der Berufsunfähigkeit.
- Meldet der Versicherte seine Berufsunfähigkeit verspätet, leistet der Versicherer bis zu drei Jahre rückwirkend.
- Der Schutz kann später über eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden. Als wichtige Anlässe wurden Heirat, Geburt, Einkommenserhöhung, Immobilienerwerb oder, noch besser, eine Erhöhung ohne Anlass erachtet. Die Erhöhung sollte möglichst ohne Anhebung der Risiko-Lebensversicherung erfolgen können.
- Der Versicherer stundet die Beiträge auf Antrag ohne Zinszahlungspflicht oder andere Auflagen, wenn eine Rente beantragt wurde.