Aktuelle Tests der Zeitschrift Finanztest 1/2009

VersicherungGesellschaftVersicherungs-Tests
Kieferorthopädieversicherung CSS ZEBasis+ZB zum Test zum Testsieger
Pflegetagegeld DKV PET zum Test zum Testsieger

Kieferorthopädieversicherungen

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 01/2009 Tarife untersucht, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind. Laut Aussage des Magazins benötigt rund die Hälfte aller Kinder eine Zahnspange. Die rund fünfjährige Behandlung wird mit Kosten von über 4.000 Euro angegeben.

Im Bereich der Kieferorthopädie werden zwei Fälle unterschieden: Erstattet die gesetzliche Krankenkasse einen Teil der Rechnung, sollte die Zusatzversicherung die verbleibenden Kosten tragen. Erfolgt keine Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse, sollte die Zusatzversicherung alleine eine möglichst hohe Erstattung bieten.

Die beiden Musterrechnungen teilten sich wie folgt auf:

  1. Private Behandlung über 4 Jahre zu je 1.000 Euro = 4.000 Euro
  2. Kassenbehandlung inkl. privater Mehrleistungen, 2.400 Euro Kassenanteil, 600 Euro Eigenanteil, 1.200 Euro private Mehrleistungen = 4.200 Euro
Die höchste Gesamterstattung leistete der Tarif CSS.flexi ZEbasis+ZB (Zahnersatz Basis + Zahnbehandlung), der auch von der Zeitschrift empfohlen wurde.

Pflegetagegeldversicherung

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 01/2009 private Pflegetagegeldversicherungen untersucht, die den Schutz der gesetzlichen oder der privaten Pflegepflichtversicherung ergänzen. Berücksichtigt wurden diejenigen Tarife, die

  • allgemein zugänglich, d. h. nicht auf bestimmte Personengruppen begrenzt sind.
  • die Pflegestufen analog zur gesetzlichen Pflegeversicherung einteilen.
  • Leistungen für vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim in allen drei Pflegestufen bieten.
  • Leistungen für professionelle häusliche Pflege mindestens in den Pflegestufen II und III bieten.
Die besondere Verbraucherfreundlichkeit wird durch die folgenden Merkmale bestimmt:
  • Keine unzumutbaren Anforderungen zum Nachweis der fortwährenden Pflegebedürftigkeit. Die Leistung der Pflegepflichtversicherung reicht als Nachweis aus.
  • Die Tarifleistungen können bis mindestens 55 Jahre ohne erneute Gesundheitsprüfung nachträglich erhöht werden (Dynamik).
  • Es gibt keine Karenzzeit zwischen Feststellung der Pflegebedürftigkeit und Beginn der Leistung.

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