Stiftung Warentest hat Zahnersatz-Zusatztarife aller privaten Krankenversicherer
untersucht, die jedem Kunden offenstehen. Es wurden nur Tarife bewertet, die
Leistungen für Zahnersatz beinhalten, d. h. Tarife, die ausschließlich für Zahnbehandlung
leisten, blieben unberücksichtigt. Es fehlen die Tarife der Continentalen und
der Landeskrankenhilfe, da diese eine Teilnahme ausdrücklich nicht wünschten.
Kombinationsangebote, die neben Leistungen für Zahnersatz auch Kosten für ambulante
oder stationäre Behandlungen übernehmen, wurden nicht berücksichtigt.
Wie in den meisten Vergleichen von Stiftung Warentest wurden auch hier Modellfälle zugrunde gelegt, um anhand dieser theoretischen Rechnungsbeträge die Tarife mit den höchsten Erstattungsbeträgen zu finden.
Es wurden folgende vier Modellfälle betrachtet:
Der Tarif central.prodent erstattet 90% vom Rechnungsbetrag und ist damit mit einer Gesamtkostenerstattung von 72 Euro für die Kassenkrone, 297 Euro für die Keramikkrone, 258 Euro für das Inlay und 1.707 Euro für das Implantat, leistungsstärkster Tarif des Tests.
Gleichauf erreichte der Tarif ZEtop+ZB von der CSS eine ähnlich gute Bewertung, bei gleicher Erstattungsleistung. Hier werden aber darüber hinaus auch Leistungen erstattet, die nicht im Paket der Central enthalten sind und die CSS bietet darüber hinaus die kundenfreundlicheren Versicherungsbedingungen. Allerdings sind die Beiträge der CSS ohne Altersrückstellungen kalkuliert, steigen also jährlich entsprechend dem Lebensalter an.
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